Tuesday, March 04, 2008

Salzkranz Trainingslager Mallorca 2008: Der Berg ruft

Am 4. Tag des Salzkranz Trainingslagers auf Mallorca stand der erste Berg auf dem Programm – San Salvador.

Bei erneut unglaublichem Wetter mit Temperaturen mittags bei 25 Grad in der Sonne ging es erst einmal 50 Kilometer flach in den Süd-Osten der Insel. Kurz vor dem Berg noch der obligatorische Zwischenstopp an der Tankstelle und dann ging es los.

Vergessen waren sofort alle guten Vorsätze. „Wir fahren ruhig, gemeinsam, kontrolliert“… ist klar, als der Berg kam lagen die Nerven blank. Tub-I startete unten eine erste kurze Attacke, Nobby und CT mussten dank der Tankpause erst einmal an den Straßenrand… und dann ging es los.

In ruhigem Einklang und kontrolliertem Anschlagpuls ging es die 500 Höhenmeter los. Die restlichen Fahrer haben ihre eigenen Vorsätze gut befolgt. Nach gut der Hälfte der Strecke sind Nobby und CT an Tub-I vorbei, in den letzten beiden Kehren musste dann auch CT Nobby ziehen lassen. Am Ende betrug der Rückstand jedoch nur wenige Sekunden. Geschafft war der erste Berg des Tages und das obligatorische Gruppenfoto stand an. Leider haben dieses einige Fahrer nicht mitgekommen und sich vorher in die rasende Abdfahrt gestürzt, sie wurden an diesem Tag auch nicht mehr gesehen.

Danach ging es dann wieder an die Tanke… am Berg wurde viel Wasser verbraucht.

Im Renntempo ging es dann zum Kaffee in den Hafen von Portochristo, wo sich viele Fahrer es sich nicht nehmen lassen konnten, mit Pommes und Sandwiches zu versorgen. Sie kannten die Strecke nicht – im Vergleich zu CT!

Es ging nämlich direkt wieder den Berg hoch und anschließend standen giftige Wellen auf dem Programm – gut für die Verarbeitung diverser Kartoffelprodukte.

Da die Fahrer unterschiedliche Längen fahren wollten, sind dann ab Manacor einige abgebogen, so dass an diesem Tag Distanzen zwischen 120 und 163 Kilometer gefahren wurden.

Und morgen steht der erste Ruhetag zu Erholung und Pflege der körperlichen Sitzbereiche an…

Monday, March 03, 2008

Salzkranz Trainingslager Mallorca 2008: Unglaublich – alle Fahrer pünktlich anwesend!

Nach diversen Anreiseschwierigkeiten war es gestern soweit – alle bisher geplanten Fahrer waren pünktlich, mit trockenen Klamotten und gesunden Bikes am Treffpunkt.

Das Wetter hat zur Laune den Rest beigetragen, mittags bis 26 Grad Anzeige auf dem Radcomputer.

Auf dem Programm stand eine mittellange Ausfahrt ohne besondere Schwierigkeiten. Die haben sich Nobby, Tub-I und CT selbst gesetzt. Insgesamt standen 10 Bergsprints auf dem Programm, die den Puls bis zum Anschlag getrieben hat.

140 Kilometer hat das Team gestern bewältigt und dabei das fantastische Wetter genossen. Mit Ausnahme permanenter Lachanfälle und diversen Tankstellenstopps wurde die Ausfahrt in gleichmäßigem Tempo und Ruhe gefahren.

Dies wird heute wahrscheinlich anders werden. Vor dem Ruhetag morgen steht heute noch einmal eine sehr lange Etappe mit der ersten Bergwertung auf dem Programm.
Es geht nach San Salavador, einem der legendären Anstiege auf Mallorca, der zwar nicht zu vergleichen ist mit dem Puig Major, der dafür aber immer in vollem Tempo genommen wird und daher die Fahrer an den Rand der Belastung treibt. Anschließend wird die wunderschöne Küstenstrasse nach Arta genommen, einige Fahrer werden heute auf 170 – 180 Kilometer kommen.

Saturday, March 01, 2008

Salzkranz Trainingslager Mallorca 2008 – So sieht der Morgen aus

So beginnt für das Team der Tag – mit einem perfekten Sonnenaufgang.

Auch wenn die meisten Fahrer dieses noch nie gesehen haben.







Gleich geht es wieder auf’s Rad und viele Kilometer bei strahlendem Sonnensschein und Temperaturen um die 20 Grad stehen an.

Salzkranz Trainingslager Mallorca 2008 – Sabotage beim Team?

Die Anreise der weiteren Salzkranz Fahrer am gestrigen Samstag lässt Spielräume für Sabotagevermutungen.

Nobby, als ehemaliger Weltcup Downhill natürlich erfahren auf den Flughäfen der Welt, stand nach überstandenem Orkan Flug auf einmal mit dem falschen Radkoffer im Hotel. Was ist da passiert?

Nach Einschaltung der örtlichen Guardia Civil und Interpol konnte im Laufe des Tages dann der Sachverhalt geklärt werden… er hat sich einfach den falschen Koffer gegriffen… Respekt!!! Nicht zu vergessen, dass Nobby am Airport Stunden dann auf den Rücktransport zum Hotel warten musste. Wir wissen nicht, wie seine Laune zu diesem Zeitpunkt war… und das ist auch gut so.

Auch die weiteren Teammitglieder aus Düsseldorf hatten erst mit dem Orkan und dann mit gefluteten Koffern zu kämpfen. So standen die Radtaschen und Gepäckkoffer bei strömendem Regen auf dem Flugfeld, was dazu führte, dass sämtliche Kleidungsstücke vor Abflug noch einmal gewaschen wurden. Auch ein Pappradkarton erweist sich dabei als schwierig.

Trotzdem wurde auch trainiert. Tub-I, der seinem Namen erst mal wieder alle Ehre gemacht hat und einen sauberen Platten auf den Asphalt gelegt hat, und CT sind entspannte 165 KM unterwegs gewesen und auch die übrigen Fahrer haben eine erste Runde gedreht.

Erwähnenswert an dieser Stelle ist noch, dass Tub-I und CT, die die Insel von oben und untern kennen, sich spitzenmäßig verfahren haben und eine Dirty Road für 1,5 Stunden genommen haben. Da kam der Eistee fast nicht nur gerührt sondern gut geschüttelt wieder raus.

Sonntag steht dann die erste gemeinsame Ausfahrt des Teams an und wir sind gespannt, was dann wieder passieren wird.